Fast monatlich steigen verschiedene Gebühren und Abgaben, die man zahlen muss, wenn man per Flugzeug verreisen will. Die beiden jüngsten Beispiele: Bei Ryanair kostet das Gepäck bis zu 150 Prozent mehr, Lufthansa und Air Berlin geben die Kosten für neue CO2-Zertifikate an die Kunden weiter. Solange man fliegen will, wird man ein paar dieser Gebühren wohl oder übel zahlen müssen. Es gibt jedoch auch einige Abgaben, die man sich sparen kann. Hier findest du die Top 5 Gebühren, die du nicht zahlen solltest.
Kosten für aufgegebenes Gepäck
Vor allem Billig-Airlines verlangen oft viel Geld für aufgegebenes Gepäck. Manchmal kann es sogar billiger sein, den Flug bei einer teureren Fluglinie zu buchen, denn da fliegt zumindest ein Gepäckstück gratis mit. Natürlich nur dann, wenn es nicht zu groß oder zu schwer ist. Wenn möglich, ist es natürlich noch besser, alle Sachen im Handgepäck unterzubringen. Das spart dir neben den Kosten zusätzlich auch noch Zeit bei der Ankunft. Abgesehen davon, gibt es noch andere Tricks, wie du beim Gepäck sparen kannst.

Servicegebühren am Flughafen oder per Telefon
Bei vielen Anbietern muss man extra bezahlen, wenn man am Flughafen zum Schalter muss oder eine telefonische Auskunft will. Auch Flüge – etwa als Ersatz für einen verpassten Anschlussflug – sind am Schalter oft teurer als online. Damit wollen die Fluglinien Kosten sparen, ganz klar. Denn auch für sie ist es billiger, wenn die Kunden möglichst viel vorab online erledigen. Flüge buchen, Gepäck anmelden, Bordkarte ausdrucken – das alles sind Dinge, die du von zuhause aus billiger online machen kannst! Außerdem hast du dann am Flughafen weniger Stress.

Speisen und Alkohol an Bord
Während eines Fluges bekommst du meistens etwas zu trinken angeboten. Alkoholfreie Getränke sind gratis, für Bier oder Wein muss man oft bezahlen. Alkoholische Getränke sind aber im Flugzeug ohnehin nicht zu empfehlen, denn Alkohol verstärkt einen möglichen Jet-Lag. Neben dem Getränk bekommt man meist einen kleinen Snack angeboten. Für den großen Hunger reicht dieser aber nicht. Bevor man im Flugzeug eine zusätzliche Mahlzeit kauft, empfiehlt es sich, ein Sandwich oder zumindest eine Tüte Chips mitzunehmen. Wenn man vorher keine Zeit zum Einkaufen hat, ist sind solche Snacks selbst am Flughafen noch billiger als an Bord.

Gebühren für Filme und Kopfhörer
Besonders auf längeren Flügen gilt es, sich die Zeit zu vertreiben. Wer im Flugzeug nicht schlafen kann, hat oft die Möglichkeit, sich am Bildschirm im Vordersitz individuell Filme anzusehen. Manchmal ist dieser Service kostenfrei, manchmal muss man dafür aber auch bezahlen. Auch für Kopfhörer verlangen ein paar Airlines Geld. Günstiger ist es, sich ein Notebook und Kopfhörer mitzunehmen. Wer im Urlaub abschalten und deshalb darauf verzichten will, hat noch eine andere Alternative: Das gute, alte Buch.

Tiere mitnehmen ist teuer
Was passiert im Urlaub mit dem geliebten Haustier? Es im Flugzeug mitzunehmen, ist teuer: Bei Air Berlin kostet die Mitnahme von Tieren je nach Größe und Gewicht zwischen € 30,- und € 200,- und bei Lufthansa sogar bis zu € 300,-. Hier gilt übrigens wieder: Die Buchung ist online billiger als am Schalter. In den USA gibt es für den Transport von Tieren sogar eine eigene Airline. Auch dort sind die Tickets aber nicht billig und kosten One-Way über € 100,-. Ein Tier in den Urlaub mitzunehmen, ist also auf keinen Fall günstig. Am besten ist es vielleicht, das Tier einfach bei einem Freund unterzubringen. Auch wenn sich dieser darüber nicht unbedingt freut – das Haustier ist sicherlich froh.

Welche Airline-Gebühren ärgern dich am meisten?
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Ich finde es eine Unverschämtheit, dass bei einer Internetbuchung Servicegebühr verlangt wird! Welchen Service hab ich da schon. Ich bin für jeden Fehler selber verantwortlich und wenn was nicht klappt, muss ich auch noch die Telefongebühren selber bezahlen!
Bei mir stand mal eine advanced landing fee auf der Rechnung
Hallo Manuela,
die Servicegebühr ist das, was ein Onlineportal an deiner Flugbuchung verdient – Ticketpreis und Taxen müssen 1:1 an die Airline weitergezahlt werden. Und wenn man weiß, dass Technik und Onlinemarketing eine Stange Geld kosten, ist es ohnehin verwunderlich, dass die Servicefees so gering gehalten werden können… Also als Unverschämtheit würd ich das nicht pauschal bezeichnen.
Der Service, der dahintersteht, ist allerdings in der Tat sehr unterschiedlich je nach Portal. Bei den ganz großen, billigen, ist die Gefahr schon höher, dass du eine Nummer bist und im Fall keine Unterstützung bekommst. Schau vielleicht drauf, bei einem österreichischen Portal zu buchen, und bei einem wo es keine kostenpflichtige Mehrwertnummer gibt. Dann sind die 5,- oder 10,- Servicefees sicher gut angelegt. Und du läufst weniger Gefahr, dass es das Portal in einigen Monaten immer noch gibt
Also meiner Meinung ist die Gebühr für die Online Reservierung eine Frechheit und dafür, dass große Menschen, die an den Notausgängen sitzen sollten, weil sie sonst keinen Platz haben, auch noch einmal ordentlich in die Tasche greifen müssen, wenn sie einen solchen Platz haben wollen…