Dein Reiseblog: 4 Kostenlose Blog-Plattformen im checkfelix.com Test

Bettina # 69381 gelesen # 4 Kommentare #

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Während früher fleißig Eintrittskarten, U-Bahn-Tickets und Urlaubsfotos gesammelt wurden, um sie in ein Reisetagebuch oder Fotoalbum zu kleben, gibt es heutzutage weitaus einfachere Methoden um die eigenen Reiseerfahrungen mit dem Rest der Welt zu teilen: Reise-Blogs!

Das Tolle daran: Man muss kein Programmier-Profi sein, um einen ansprechenden Blog zu schreiben. Zahlreiche Blog-Plattformen ermöglichen jedem  schreibewütigen Reisenden auch ohne allzu große Computerkenntnisse einen professionellen und einfachen Blog zu führen.  Ganz nach dem Motto: Do it yourself!

Wir haben für euch Traveller, die noch nie gebloggt haben, als Tester auf vier beliebte Blog-Plattformen “losgelassen”. Den Testbericht gibt´s hier zu lesen!

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Für Minimalisten: SOUP

Soup verspricht viel. Dieser Blog ist laut Eigendefinition die Lösung für alle, die zu kreativ für irgendein Profil (facebook, twitter, …) und zu beschäftigt für einen Blog sind.  Soup ist aus „deinen eigenen Zutaten gemacht“.

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Erster Eindruck. Sehr übersichtliche Page mit einem reduzierten, angenehmen und ansprechendem modernen Design. Als User fühlt man sich willkommen und freut sich bereits darauf, einen Blog zu erstellen.

Anmeldung. Das Versprechen lautet “Gratis anmelden in einem Schritt”. Und das wird auch gehalten. Für die Anmeldung ist nur eine Mail-Adresse und ein Passwort notwendig, eine Rückbestätigung der Email-Adresse wird nicht verlangt. Minimaler Aufwand und schon ist man startklar.

Überblick/Handling. Kaum angemeldet, führt ein Tutorial durch die verschiedenen Funktionen des Blogs. Schritt für Schritt wird dem Neo-Blogger eine erste Einführung in das Schreiben von Texten gegeben. Die Erklärungen sind hilfreich aber nicht sehr detailliert.

Features. Texte, Links, Zitate, Videos, Audios, Dateien, Bewertungen und Events können gebloggt werden. Facebook-Connection ist selbstverständlich auch möglich.

Design. Mehrere, moderne Designs erlauben es den Usern ihre Seite individueller zu gestalten.

Positiv! Besonders simpel: Der„Post to Soup“-Button wird einfach in Werkzeugleiste des Browsers gezogen und schon kann man Inhalte aus dem Web sharen – URLS, Zitate etc.

Negativ! Als User ohne Vorerfahrung ist nicht ersichtlich, wo man einen Blog-Eintrag löschen kann. Genauso unklar ist, ob das Geschriebene nun bereits online einsehbar ist oder noch veröffentlicht werden muss.

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FAZIT:

Das ideale Tool für alle Minimalisten, die schnell bloggen wollen und Wert auf ein ansprechendes Design legen. Zu Beginn bleiben einige Funktionen unklar, das ist aber nicht weiter störend. Wer also einfach loslegen möchte, ist mit diesem Blog gut beraten.

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Für Ungeduldige: POSTEROUS

Share it your way! Posterous wirbt damit, dass jeder seinen Blog persönlich gestalten und Inhalte total individuell im Web veröffentlichen kann.

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Erster Eindruck. Auch hier ist die Startseite sehr übersichtlich, der User hat die Wahl eine Gruppe zu gründen oder einen Blog zu kreieren. Die Anmeldung für beides erfolgt auf der Startseite. Verwirrung kommt vorerst nicht auf, denn es ist klar, was zu tun ist.

Anmeldung. Der Anmeldeprozess ist sehr übersichtlich und in nur einem Schritt werden Mail, Username und Passwort abgefragt. Die Angelegenheit dauert nur ein paar Sekunden, dann kann man als Blogger loslegen.

Überblick/Handling. Positive Überraschung! Die unterschiedlichen Möglichkeiten zu bloggen sind klar und deutlich ersichtlich. Ein Tutorial ist für diesen Blog eigentlich nicht nötig, da die Userführung sehr intuitiv funktioniert. Man kennt sich eigentlich unmittelbar aus – Das macht Lust auf mehr!

Das Erstellen eines Artikels ist sehr einfach. Dank dem Hinweis „Post was successfully updatet“ ist auch einem Laien klar, dass die Inhalte nun online sind.

Features. Möglichkeit per Mail zu posten, Möglichkeit im Web zu posten, Postings, Actions, Theme my Site, Twitter, Per Mobilphone, Importieren von alten Blogs, Profil Image etc.

Design. Die Design-Auswahl ist nicht besser oder schlechter als bei anderen Blog-Plattformen.

Positiv! Posten per Mail. Bereits zu Beginn bekommt der User eine Probemail, in der erklärt wird, wie das Posten per Mail funktioniert: Einfach Text eingeben, an Posterous schicken (sogar mit Anhang!) und schon steht´s am Blog. Diese Art zu bloggen hat in unserem Test einwandtfrei funktioniert. Die ideale Lösung für Reisende, die nicht viel Zeit haben.

Wenn du einen “alten” Blog hast, kannst du ihn sogar importieren, auch ein großer Pluspunkt für Posterous.

Negativ! Es ist nicht gleich ersichtlich, wo ich das Design meines Blogs ändern kann. Auch die Auswahl der Designvorlagen ist nicht so groß. Für fortgeschrittenere Anpassungen des Blogs sollte man wissen, was HTML und CSS ist.

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FAZIT:

Das Bloggen per Mail ist genial und ideal für Reisende, die nicht viel Zeit haben, ihren Blog zu gestalten. Das Erstellen von Artikeln ist auch für weniger computeraffine User einfach. Man verliert keine Zeit mit unnötigen Details, kennt sich sofort aus und kann sich auf das Wesentliche – nämlich die Inhalte – konzentrieren.

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Für Profis: WORDPRESS

Fast jeder kennt Wordpress, oder hat zumindest den Begriff schon irgendwann, irgendwo aufgeschnappt.  Eine der beliebtesten Blog-Plattformen für Hobby-Schreiberlinge.

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Erster Eindruck. Die Seite wirkt superprofessionell und ist übersichtlich, auch wenn viele Inhalte angezeigt werden.

Anmeldung. Bei der Anmeldung bestechen die angenehm großen Eingabefelder. Wenig Daten sind erforderlich, um sich bei Wordpress anzumelden, aber das Passwort muss ein hohes Sicherheitslevel gewährleisten. Direkt bei der Anmeldung kann man sich schon die Adresse des Blogs aussuchen.

Überblick/Handling. Uff! Der Amateur ist überfordert. So viele mögliche Funktionen und so viel Text, wo fange ich an? Nach kurzer Orientierung finden wir das Einführungsvideo für das Dashboard (das Dashboard bietet den Überblick über alle Funktionen). Zusätzlich gibt es die “From Zero to Hero” – Einführung, die dem User zeigt, wie man startet. Diese Anleitung ist extrem detailliert. Wenn man sich die Zeit nimmt, alles durchzulesen wird man zum Blog-Profi, wenn man ein klein wenig ungeduldig ist, verwirren die Step-by-Step Guidlines vermutlich noch mehr.

Features. Es gibt quasi nichts, das diese Seite nicht kann. Alle nötigen Blog-Funktionen und vieles, vieles mehr sind hier möglich – von Statistiken angefangen bis hin zur professionellen Organisation aller Postings etc.

Design. Als Blog-Beginner ist nicht wirklich ersichtlich, wo und wie ich das Design ändern kann.

Positiv! Mit wordpress ist sehr professionelles Blogging möglich, nicht umsonst ist diese Möglichkeit, Nachrichten in die Welt zu verbreiten auch so beliebt. Umfangreichere Blogging-Möglichkeiten wird man als User kaum finden.

Negativ! Ein gewisses Verständnis für Computer ist nötig, oder eben ein bisschen Zeit und Geduld, um sich zu orientieren und mit dem System vertraut zu machen.

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FAZIT:

Wer sich nicht durch tausende Möglichkeiten und Buttons abschrecken lässt und die Zeit hat, sich in Wordpress einzuarbeiten, wird einen extrem professionellen Blog sein eigen nennen und vermutlich auch nie mehr eine andere Plattform benutzen wollen.

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Für Unkomplizierte: Tumblr

Klein aber oho – So positioniert sich Tumblre im Netz. Als Plattform, die einfach und schnell einen  individualisierten Blog ermöglicht.

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Erster Eindruck. Super Startseite. Sie ist nicht überladen und konzentriert sich auf das Wesentliche, nämlich die Anmeldung auf der Seite.

Anmeldung. Es handelt sich um eine sehr einfache, klassische, standardmäßige Anmeldung, die schnell erledigt ist.

Übersicht/Handling. Kaum hat man sich angemeldet, bekommt man schon die Aufforderung “Create your first post”. Das funktioniert auch einwandfrei und unkomplziert. Sobald das erste Posting erstellt wurde, wird man automatisch weitergeleitet auf die Einstellungen des Profils. Auch hier ist alles klar, doch dann hängt man irgendwann ein wenig und die Frage drängt sich auf: Wo und wie kann ich jetzt bloggen? Nach kurzer Verwirrung ist auch dieses Problem gelöst.

Features. Alle klassichen Features, inklusive Facebook-Connect sind vorhanden.Man kann auch mit einem Mausklick Inhalte, die einem im Web gefallen mit der Community sharen.

Design. Die Auswahl mehrerer Design-Masken ist möglich und Hintergrundfarbe etc. können individuell ausgewählt werden.

Positiv! Nette Icons erleichtern das Navigieren im Menü, generell ist der gesamte Aufbau des Blogs relativ einfach und unkompliziert.

Negativ! Bei unserem Test mussten wir unsere Mail-Adresse öfters verifizieren. Außerdem wurden ein paar Änderungen im Blog nicht sofort übernommen.

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FAZIT:

Eine Seite, die nicht umwerfend, aber dafür umso unkomplizierter ist. Einfach zu verstehen, mit den Basic-Features und ein paar netten Designvorlagen ausgestattet  – Perfekt für diejenigen, die sich nicht viele Gedanken über ihren Blog machen möchten.

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